Aus der Praxis: Prototyping mit Vakuumguss-Technik

Das 3-D-Druckverfahren im Rapid-Prototyping ist das Verfahren, wenn genaue Anpassungsversuche im Vorfeld erfolgen müssen und - wenn es schnell gehen soll. Insbesondere das Vakuumgießen ist weit verbreitet. Hier werden sowohl die Modelle als auch die Prototypen im Vakuumguss gefertigt.

Die Anforderung

Entwicklung einer verliersicheren Abdeckung von Metallrollen und Erstellung eines Protoypen.  Die Herausforderung war, das Teil mit den Abmaßen 320 x 150 x 120 mm innerhalb weniger Tage zu realisieren.  

Unsere Vorbereitung

Spezielle Anforderungen an die Geometrie und ein knapper Zeitrahmen ließen uns das Vakuumgussverfahren als beste Alternative. Damit konnten kurze Durchlaufzeiten gewährleistet werden. Als Material wurde die Gussform mit Silikon hergestellt. Silikon ermöglicht sehr viele, im Durchschnitt ca. 25 Abgüsse. Dadurch lässt sich wiederum Zeit sparen.

Die Konstruktion und Entwicklung erfolgte gemeinsam mit dem Kunden. Das Verschlussteil sollte sich auf die Metallrollen mit Vorspannung aufdrücken lassen. Bei Vibrationen darf sich die Abdeckung  nicht auf der Halterung lösen, sondern muss festsitzen und dort verbleiben.

Aufgrund der Dringlichkeit fiel die Entscheidung auf die schnelle Herstellung der Prototypen mittels der Vakuumgusstechnik. 

Die Lösung

Die Materialauswahl fiel auf PU 60 Shore A. Polyurethan Elastomer ist ein sehr widerstandsfähiger Werkstoff mit einer hohen Beständigkeit gegenüber Außeneinflüssen wie Öl und einer hohen mechanischen Festigkeit. Nach 7 Arbeitstagen waren die Prototypen verfügbar und konnten verbaut und unter Serienbedingungen getestet werden. Die Funktion war zufriedenstellend. Der Startschuss für die Serienteile konnte fallen.

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Stefan Weber

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